... das Sprichwort ist bekannt. Zusammenhalten ist Pflicht. Krähen hacken allen in die Augen, die ihnen in die Quere kommen, nur sich selbst nicht. Und zu einer bestimmten Zeit im Jahr sind sie besonders empfindlich gegen ... alle. In den kommenden vier Wochen sind die Krähen-Eltern besonders achtsam. 
Denn ihre Jungen werden nun außerhalb des Nestes, im Gebüsch, auf Ästen oder auf dem Boden, von ihren Eltern betreut. Während die Jungtiere das Fliegen lernen, schützen die Eltern sie vor vermeintlichen Gefahren. Dabei attackieren sie Menschen und andere Tiere zum Schein oder tatsächlich mit Krallen- und Schnabelhieben. Erst kürzlich gab es einen Angriff von Krähen auf Passanten am Fritz-Löffler-Platz, in der Nähe der Russisch-Orthodoxen Kirche, und einen auf der Pfotenhauerstraße, Höhe Elsasser Straße.
Um sich zu schützen, sollten die Tiere nicht gefüttert und Abstand zu den Jungtieren gehalten werden. Bekannte Nistplätze sollten gemieden werden. Oft greifen Krähen nur einzelne Personen an, so dass Gefahrenorte nicht allein passiert werden sollten. Ein über die Schulter gelegter Stock oder Regenschirm erzeugt bei den Krähen Respekt. Kopfbedeckungen können vor Verletzungen schützen, sollten aber unauffällig sein.
