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Wirtschaftsleistung in Sachsen um 4,4 Prozent geschrumpft

Bauarbeiter bauen bei Sonnenaufgang an einem Wohnhaus. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
Bauarbeiter bauen bei Sonnenaufgang an einem Wohnhaus. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Die Corona-Krise hat tiefe Spuren in der sächsischen Wirtschaft hinterlassen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. Der vorwiegend durch die Corona-Pandemie bedingte reale Rückgang des BIP in Sachsen sei sogar größer als im Krisenjahr 2009 und damit die bisher deutlichste Verminderung des sächsischen BIP.

Ausschlaggebend für die Entwicklung in Sachsen sei vor allem der Einbruch im Verarbeitenden Gewerbe. Hier war ein preisbereinigter Rückgang der Bruttowertschöpfung um 9,2 Prozent zu verzeichnen. Im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation wurde ein Verlust von 4,4 Prozent registriert. Lediglich das Baugewerbe konnte einen Zugang verbuchen (plus 0,3 Prozent).

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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