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Wanderrast am Amselsee öffnet wohl erst 2028

Wanderrast am Amselsee öffnet wohl erst 2028
Ende Juli hatte ein schweres Unwetter auch die Wanderrast am Amselsee schwer getroffen. (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa
Gut drei Monate ist das schwere Unwetter in der Sächsischen Schweiz her, doch längst sind nicht alle Schäden behoben. Wie geht es am bei Ausflüglern beliebten Amselsee weiter?

Die bei einem Unwetter im Sommer schwer beschädigte Wanderrast am Amselsee im Nationalpark Sächsische Schweiz kann wohl erst 2028 wieder öffnen. Gutachten zufolge sei durch einen umgestürzten Baum das Fundament gebrochen, sagt Betreiberin Verena Leister in einem Video auf Instagram. Deswegen müsse die Hütte abgerissen und komplett neu gebaut werden. Die Kosten dafür würden auf 195.000 Euro geschätzt. 

Ende Juli hatte ein heftiges Gewitter samt Sturm den Amselgrund nahe der berühmten Bastei-Felsformation getroffen und viele Bäume umgeworfen. Ein Mann wurde damals von einem umstürzenden Baum getötet, weitere Menschen wurden verletzt. Nicht nur zahlreiche Wanderwege in dem Naturpark waren daraufhin gesperrt. Auch an der beliebten Wanderrast samt Bootsverleih und der Felsenbühne Rathen gab es erhebliche Schäden. 

Der Nationalpark hat nun weitere Wanderwege freigegeben. Die Areale seien beräumt und die Wege samt Geländer repariert, sodass der Amselsee- und der Füllhölzelweg wieder genutzt werden könnten, heißt es in einer Mitteilung. Wanderer könnten nun vorbei an der Kasse der Felsenbühne wieder durchgängig über die Schwedenlöcher bis zur Bastei gehen.

Andere Wege und Steige bleiben den Angaben zufolge wegen ausstehender Reparaturen aber gesperrt. Das betreffe etwa den Pionier- und Knotenweg, einschließlich der Verbindung zum Füllhölzelweg. «Auch viele Kletterzustiege sind noch nicht wieder nutzbar», so die Nationalparkverwaltung. Am Amselsee selbst dauern die Arbeiten an. Er wird abgelassen, um ihn zu beräumen.

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