Trainer Bennet Wiegert vom Handball-Meister SC Magdeburg ist vor dem Top-Spiel gegen Rekordchampion THW Kiel am Mittwoch voller Vorfreude. «Ich denke, ich hätte mir für dieses Spiel auch eine Karte besorgt, wenn ich nicht ohnehin den besten Platz in der Halle hätte», sagte Wiegert in einer Medienrunde. Allerdings: Sein Team ist unter Zugzwang. Seit sechs Partien haben die Magdeburger nicht mehr gegen die Norddeutschen gewonnen. Gründe kann Wiegert nicht benennen. «Wenn ich das wüsste, hätten wir das sicher schon mal gelöst. Vielleicht ist es die schwarz-weiße Farbe des Trikots», sagte der Coach mit einem Augenzwinkern. Seiner Meinung nach mache der THW gegen den SCM einige Sachen richtig. «Jetzt hoffe ich, dass wir den Bock im Heimspiel endlich mal umstoßen können», betonte Wiegert. Die Mannschaft, die bereit ist, alles auf dem Feld zu lassen, habe die höchste Wahrscheinlichkeit, erfolgreich zu sein. «Die Tagesform wird entscheiden», sagte Wiegert. Ein immer etwas unter dem Radar schwebender Antonio Serradilla könnte nach Ansicht des Trainers dabei eine entscheidende Rolle spielen. Der vorwiegend in der Abwehr eingesetzte Spanier wurde in der Partie gegen Bietigheim «Player of the Match», erzielte dabei fünf Kontertore. «So sehe ich ihn: Abwehr und Tempospiel. Dass er zu fünf Tempospiel-Toren kommt, ist fantastisch. Player of the Match wäre er für mich auch ohne die fünf Treffer gewesen, weil er gut verteidigt hat, gute Ballgewinne hatte, unserer Abwehr Stabilität gegeben hat. Dafür ist er da», lobte Ex-Profi Wiegert. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten