Dresdner Volleyballerinnen erkämpfen klaren Sieg gegen Suhl
Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC haben das Ostderby gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen überraschend deutlich mit 3:0 (27:25, 25:17, 25:17) gewonnen. Damit gelang den Schützlingen von Trainer Alexander Waibl vier Wochen nach der klaren Niederlage im Supercup gegen den deutschen Double-Sieger eine kleine Revanche. Nach der bitteren Niederlage in Erfurt zeigte Dresden vor 2.781 Zuschauern ein anderes Gesicht, agierte mit mehr Mut, Überzeugung und Entschlossenheit, steigerte sich vor allem im Aufschlag und mit zunehmender Spieldauer auch in der Annahme. Wichtig war dabei, dass die Gastgeberinnen den hart umkämpften und engen ersten Satz mit Nervenstärke für sich entscheiden konnten. Nach abgewehrtem Satzball der Suhlerinnen nutzte Diagonalangreiferin Maia Dvoracek, die mit insgesamt 19 Punkten erfolgreichste Scorerin war und am Ende auch als MVP ausgezeichnet wurde, die zweite Chance mit einem Ass für ihr Team. Das gab Rückenwind und Selbstvertrauen. Im zweiten Durchgang konnten sich die Elbestädterinnen dank einer Aufschlagserie von Zuspielerin Sarah Straube deutlich absetzen. Diesen Vorteil ließ sich der DSC nicht mehr nehmen. Auch im dritten Abschnitt diktierte Dresden mit druckvollen Aufschlägen (17 direkte Punkte) das Spiel, agierte zudem in allen anderen Bereichen sicherer und kampfstärker als zuletzt. Der personell geschwächte deutsche Meister aus Suhl konnte dem Druck der Gastgeberinnen nicht mehr standhalten und musste sich nach 79 Minuten klar geschlagen geben. Für die VfB-Damen war es die dritte Niederlage hintereinander. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenStarke Aufschläge