Linke setzt auf Berlin-Erfolg: Hoffnung für Leipzig 2027
Die sächsischen Linken schöpfen aus dem Wahlsieg der Genossen in Berlin Hoffnung für Erfolge im Freistaat. Konkret nannte die Parteispitze die Oberbürgermeisterwahl in Leipzig im kommenden Jahr. «2027 wollen wir mit Skadi Jennicke in Leipzig, der größten ostdeutschen Stadt, erstmals die Oberbürgermeisterin stellen. Auch in Leipzig geht es darum, dass Mieten, Lebensmittel und ein gutes Leben für die Menschen bezahlbar sind», erklärten die Parteivorsitzenden Anja Eichhorn und Marco Böhme sowie Fraktionschefin Susanne Schaper und die Parlamentarische Geschäftsführerin Luise Neuhaus-Wartenberg. In Berlin kam Die Linke auf 25,7 Prozent der Zweitstimmen und distanzierte die CDU (18,8 Prozent). In Mecklenburg-Vorpommern erreichte die Partei 6,5 Prozent und könnte erneut Teil der Regierung werden. Nach Ansicht der sächsischen Linken hat der Wahlabend auch gezeigt, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) «offensichtlich jeden Bezug zur Realität in Deutschland verloren» hat - vor allem in Bezug auf Ostdeutschland. «Sein Versuch, brutale Reformen als Lösung zu verkaufen, ist nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern auch ein wesentlicher Grund für die Stärke der extremen Rechten.» Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenLinke: Bundeskanzler hat Bezug zur Realität verloren