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Chemnitz zeigt große Munch-Schau - Gemälde kehrt zurück

Chemnitz zeigt große Munch-Schau - Gemälde kehrt zurück
Die Ausstellung ist vom 10. August bis 2. November zu sehen. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Von: DieSachsen News
Der norwegische Künstler Edvard Munch war einst selbst in Chemnitz und schuf dort mehrere Gemälde. Nun widmen ihm die Kunstsammlungen eine große Ausstellung unter dem Titel «Angst».

Angst und Einsamkeit: In einer umfangreichen Ausstellung widmen sich die Chemnitzer Kunstsammlungen dem norwegischen Künstler Edvard Munch (1863-1944) und seinen Lebensthemen. 140 Kunstwerke haben die Kuratorinnen den Angaben nach dazu zusammengetragen: Fast 100 Arbeiten von Munch selbst sowie viele Werke anderer Künstler wie Andy Warhol, Neo Rauch und Karl Schmidt-Rottluff, die in Beziehung zu Munchs Gemälden und Grafiken treten. 

Neben Munchs weltberühmten Schrei-Motiv, das als Lithografie gezeigt wird, kehrt ein Gemälde erstmals nach Chemnitz zurück. 1928 für die Sammlung angekauft, hatten es die Nationalsozialisten 1937 verkauft. «Zwei Menschen. Die Einsamen» zeigt eine Frau und einen Mann an einem nordischen Strand aufs Meer blickend. Zwischen beiden herrscht nicht nur räumlich Distanz, sondern auch emotional. Nach fast 90 Jahren sei es nun erstmals wieder in Deutschland und Chemnitz zu sehen, sagte die Generaldirektorin der Kunstsammlungen, Florence Thurmes. 

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Munch gilt als wichtiger Wegbereiter der Moderne. Er verbrachte einst selbst einige Wochen in Chemnitz - 1905 auf Einladung eines Textilunternehmers. In dieser Zeit entstanden mehrere Gemälde und Zeichnungen, von denen zwei in der Ausstellung zu sehen sind: das Porträt von Herbert Esche und das Landschaftsbild «Blick aufs Chemnitztal».

Chemnitz ist dieses Jahr zusammen mit dem slowenischen Nova Gorica an der Grenze zu Italien Kulturhauptstadt Europas. Die Munch-Ausstellung «Angst» gilt als einer der Höhepunkte im Programm. Sie ist vom 10. August bis 2. November in den Kunstsammlungen am Theaterplatz zu sehen.

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