Seit dem Beginn der Wiederbesiedlung durch den Wolf vor 25 Jahren stagniert die Anzahl der Wolfsterritorien erstmals in Deutschland. Das ergibt das Monitoring der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes 2024/2025 bis 30. April.
Das bundesweite Wolfsvorkommen konzentriert sich demnach wie in den Vorjahren auf das Gebiet von Niedersachsen über Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bis nach Sachsen.
Aber auch in allen anderen Flächenbundesländern (außer dem Saarland) wurden Wolfsterritorien nachgewiesen. Das Gebiet habe sich um knapp fünf Prozent vergrößert. Dabei verdichten sich vor allem die Vorkommen in den bekannten Regionen weiter, und Lücken werden geschlossen.
Im Süden und Westen des Landes etablieren sich Wölfe auch in neuen Gebieten, die bestätigten Vorkommen sind aber weiterhin häufig weit voneinander entfernt, wie es weiter hieß.