Die angespannte wirtschaftliche Lage hat im vergangenen Jahr zu einem geringeren Stromverbrauch in ost- und norddeutschen Bundesländern geführt. Knapp 93,3 Terawattstunden (TWh) sind in den Ländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie Hamburg im Jahr 2025 verbraucht worden, wie der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz mitteilte.
Das waren 0,7 TWh weniger als im Jahr davor. Eine Terawattstunde entspricht einer Milliarde Kilowattstunden. Außer der schwachen Konjunktur zeige sich auch, dass sich die Zahl der Elektroautos und Wärmepumpen nur langsam erhöhe. «Der Stromverbrauch hat nach wie vor keinen dynamischen Anstieg. Aber wir werden einen Anstieg sehen, daran gibt es gar keinen Zweifel» sagte 50Hertz-Chef Stefan Kapferer mit Blick auf die langfristige Entwicklung.