Der Osten Deutschlands hat in den vergangenen Jahren deutlich stärker von EU-Strukturfördermitteln profitiert als der Westen. Wie aus einer Studie des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung in Dresden hervorgeht, sind fast zwei Drittel der insgesamt 21 Milliarden Euro an Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF), die in den Jahren 2014 bis 2020 nach Deutschland geflossen sind, nach Ostdeutschland gegangen.
In der Region lebt zugleich rund ein Fünftel der deutschen Bevölkerung, heißt es weiter. Die damit angestoßenen Gesamtinvestitionen lagen im Schnitt bei 707 Euro je Einwohner in Ostdeutschland, in Westdeutschland bei 153 Euro.