Sachsen und Tschechien wollen 13 neue grenzüberschreitende Projekte mit insgesamt rund 11 Millionen Euro aus EU-Mitteln fördern. Das beschloss der Begleitausschuss des Interreg-Programms Sachsen-Tschechien in Chemnitz, wie das Infrastrukturministerium mitteilte. Die Vorhaben reichen von Wasserstofftechnologie über Grundwasserschutz bis hin zu Umweltbildung und Katastrophenschutz.
Förderung für Wasserstoff und Grundwasserschutz
Unter anderem soll das Projekt «ReH2gion» die Wasserstoffwirtschaft im Grenzraum stärken. In Chemnitz und im tschechischen Ústí nad Labem entstehen dafür zwei miteinander vernetzte Wasserstoff-Zentren als Anlaufstellen für Unternehmen, Forschung und Verwaltung.
Ein weiteres Projekt unter Leitung der TU Bergakademie Freiberg untersucht gemeinsam mit tschechischen Partnern geologische Strukturen und Grundwasserverhältnisse im Osterzgebirge. Die Ergebnisse sollen unter anderem helfen, Auswirkungen großer Infrastruktur- oder Bergbauvorhaben auf die Trinkwasserversorgung frühzeitig einzuschätzen.