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Ostdeutscher Maschinenbau mit Auftragsplus

Ostdeutscher Maschinenbau mit Auftragsplus
Ein Mitarbeiter der Partzsch Unternehmensgruppe arbeitet an einem Windkraftstator für Windkraftanlagen. (Archivbild) / Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Von: DieSachsen News
Die Maschinenbauer in Ostdeutschland trotzen dem Bundestrend: 2025 fuhren die Unternehmen mehr Aufträge ein. Dennoch sieht die Branche dringenden Handlungsbedarf seitens der Politik.

Der ostdeutsche Maschinenbau hat 2025 entgegen dem Bundestrend mehr Aufträge verbucht. Die Bestellungen hätten real um rund 3 Prozent angezogen, während der Auftragseingang bundesweit stagniert habe, informierte der Branchenverband VDMA. Aufs gesamte Jahr gesehen habe vor allem eine höhere Nachfrage aus dem Ausland - hauptsächlich aus dem Euroraum - zu dem Wachstum beigetragen: plus 4 Prozent. 

Zum Jahresende habe es zudem aus dem Inland einen deutlichen Schub an Aufträgen gegeben. Den Angaben zufolge zogen im Dezember die Inlandsbestellungen bei den Maschinen- und Anlagenbauern zwischen Ostsee und Erzgebirge um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an. 

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«Kein Grund zur Entwarnung» - Dazu mahnt die Branche

«Die Zahlen für 2025 sind ein solides Fundament, aber kein Grund zur Entwarnung», erklärte der Geschäftsführer des VDMA Landesverbandes Ost, Oliver Köhn. Um das Wachstum zu verstetigen, brauche es deutlich bessere regionale Standortbedingungen. «Dazu gehört in erster Linie eine Beschleunigung der Verwaltungsprozesse, damit Investitionen im Maschinenbau und Großprojekte nicht durch langwierige Genehmigungsverfahren auf Landesebene ausgebremst werden.» Dafür müssten die Länder die Digitalisierung ihrer Behörden spürbar beschleunigen. 

Mit Geld aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität müsse rasch Investitionen in leistungsfähige Verkehrsachsen sowie moderne Energie- und Logistikinfrastruktur anschieben. So könnten Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette dauerhaft effizient und global wettbewerbsfähig bleiben.

Zum VDMA Landesverband Ost zählen nach eigenen Angaben etwa 350 Unternehmen, Werke und Niederlassungen des Maschinen- und Anlagenbaus in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahresdurchschnitt 2025 bot die Branche 78.200 Menschen Arbeit. Erfasst sind dabei aber nur Betriebe mit mindestens 50 Mitarbeitern.

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