Warnstreiks im sächsischen Regionalverkehr
In Ostsachsen steht im Regionalverkehr eine weitere Runde Warnstreiks an. Die Gewerkschaft Verdi ruft von Donnerstag bis Samstag in den fünf Landkreisen Görlitz, Bautzen, Sächsische Schweiz Osterzgebirge, Meißen sowie in Dresden zu Arbeitsniederlegungen auf. Betroffen sind laut Gewerkschaft die Verkehrsbetriebe RBO, GVB, VGH, DVS, VGM und RVSOE. Straßenbahnen, Busse und Fähren der DVB in Dresden fahren dagegen planmäßig. Hintergrund sind festgefahrene Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeberverband Nahverkehr (AVN-Gruppe). Nach Angaben von Verdi gab es auch in der fünften Verhandlungsrunde keine Einigung. Die Arbeitgeberseite zeige bislang keine Bereitschaft, den finanziellen Rahmen deutlich zu erweitern, hieß es. Außerdem gebe es zu zentralen Forderungen wie Verbesserungen bei der Arbeitszeit im Schichtdienst und einer Erhöhung des Jahresurlaubs weiterhin keine Angebote. Verdi-Verhandlungsführer Sven Vogel sprach von einem Stillstand. «Ohne ein deutlich verbessertes Angebot der Arbeitgeber wird es keine Einigung geben.» Eine spürbare Ausweitung der Streikmaßnahmen in den kommenden Wochen ist laut Gewerkschaft bereits geplant. Ein Termin für die nächste Verhandlungsrunde steht demnach noch nicht fest. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenFünfte Verhandlungsrunde ohne Einigung
Ausweitung des Warnstreiks geplant