Mit der Bilanz der Arbeitskämpfe in Sachsen im vergangenen Jahr ist der Deutsche Gewerkschaftsbund zufrieden. Die Untersuchung wird vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) erstellt und weist für den Freistaat im vergangenen Jahr 20 regionale Arbeitskämpfe aus. Sachsen liege damit hinter Nordrhein-Westfalen (27), Berlin (26) und Baden-Württemberg (21) auf dem vierten Platz, hob die sächsische DGB-Chefin Daniela Kolbe hervor.
DGB-Chefin: Höhere Löhne fallen nicht vom Himmel
«Höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel, sondern müssen von den Beschäftigten und Gewerkschaften erkämpft werden. Wenn Arbeitgeber keine ordentlichen Angebote vorlegen oder sich Verhandlungen verweigern, sind Arbeitskämpfe notwendig», sagte Kolbe. Angesichts der fortschreitenden Teuerung in vielen Lebensbereichen in den vergangenen Jahren seien gute Tarifabschlüsse existenziell für die Beschäftigten.