Bei der geplanten Rentenreform sollte nach Ansicht von Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer auch die besondere Situation der Menschen in Ostdeutschland berücksichtigt werden. «Wir haben hier Renten von durchschnittlich knapp 1.300 Euro pro Monat. Das ist deutlich weniger als im Westen. Zudem gibt es hier keine Zusatzversorgungssysteme oder Betriebsrenten», sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Dresden.
Weniger Rente, aber gleich Kosten
Im Gegenzug gebe es etwa bei den Pflegeheimen nahezu die gleichen Kosten, betonte der Ministerpräsident. «Das muss man zusammen sehen. Wir kämpfen hier sehr für unsere Menschen und wollen, dass deren Biografie und Lebensrealität wahrgenommen wird.»