Fünf Briefe der Gräfin Cosel kehren nach Stolpen zurück
Burg Stolpen hat fünf Briefe der legendären Gräfin Cosel (1680-1765) als Schenkung erhalten. Damit kehren einige Handschriften an ihren Entstehungsort zurück. Die in Ungnade gefallene Mätresse von August dem Starken war am Heiligabend 1716 nach Stolpen in die Verbannung geschickt worden. Hier verbrachte Anna Constantia von Cosel bis zu ihrem Tod noch 49 Jahre. In den Briefen macht die Gräfin finanzielle Ansprüche geltend und geht auch auf ihre Gefühlswelt in einem Leben hinter Mauern ein. «Die bewegende Geschichte der Gräfin Cosel in der Burg Stolpen ist für viele Menschen eine sehr emotionale Angelegenheit. Mit solchen wichtigen Zeugnissen und Exponaten wird sie besonders gut erlebbar», betonte Christian Striefler, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen. Das Museum auf Burg Stolpen besitze damit 13 originale Handschriften der Gräfin. Nach Angaben von Schlösserland befanden sich die Briefe zuletzt in Privatbesitz. Im Oktober sind sie auf Burg Stolpen zu sehen. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten