Ein langsamerer Hochlauf der Elektromobilität in Europa würde laut einer Studie Tausende Jobs in der ostdeutschen Auto-Industrie kosten. Insgesamt stünden in einem solchen Szenario dort etwa 10.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel, der Großteil davon in der Zulieferindustrie (8.100), heißt es in einer Untersuchung des Chemnitz Automotive Institutes (CATI) und des Branchenverbandes Automotive Thüringen.
Den Autoren zufolge sind die ostdeutschen Autofabriken Spitzenreiter beim Wandel zur E-Mobilität in Deutschland und Europa. Dabei verweisen sie etwa auf die reinen E-Auto-Fabriken von Tesla in Grünheide und Volkswagen in Zwickau. Mehr als die Hälfte der in Ostdeutschland produzierten Autos (56 Prozent) seien 2024 batterieelektrische Fahrzeuge gewesen und nahezu die Hälfte aller in Deutschland produzierten E-Autos komme aus dem Osten.