Die Linken fordern eine passende Beteiligung von Spitzenverdienern an der Finanzierung der Sozialsysteme. «Wer sechs- oder gar siebenstellige Einkünfte hat, soll darauf angemessene Sozialabgaben und höhere Steuern zahlen müssen», erklärte Partei- und Fraktionschefin Susanne Schaper. Auch eine Vermögensteuer sei notwendig.
«Das macht niemanden arm, aber uns alle reicher», betonte Schaper. Nur so könne man das Land gerechter machen, langfristig in die Infrastruktur investieren und das Gemeinwesen funktionsfähig halten. Zuerst hatten «Sächsische Zeitung» und «Leipziger Volkszeitung» berichtet.
Schaper erinnerte an die Beitragsbemessungsgrenzen. Beiträge für die Renten- und Arbeitslosenversicherung werden demnach nur für Jahreseinkommen bis 96.600 Euro fällig, bei der Kranken- und Pflegeversicherung liegt diese Grenze bei 66.150 Euro. Jeden weiteren Euro gibt es beitragsfrei.