Neue Flugverbindungen könnten an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden auch mit Hilfe der regionalen Wirtschaft entstehen. Hierzu habe es bereits eine Befragung von Unternehmen sowie eine Prüfung möglicher Finanzierungsmodelle gegeben, teilte die Mitteldeutsche Flughafen AG mit. Zuvor hatte die Mitteldeutsche Zeitung berichtet.
Bereits im vergangenen Jahr hatte die MFAG nach eigenen Angaben rund 1.100 Unternehmen zum Flugangebot ab Leipzig/Halle befragt. Rund ein Drittel der angeschriebenen Firmen habe sich zurückgemeldet. Zwar habe es einen grundsätzlichen Bedarf an Geschäftsreisen gegeben, dieser verteile sich jedoch auf viele internationale Ziele. «Eine verbindliche Bereitschaft einzelner Unternehmen zur finanziellen Absicherung konkreter „Wunschstrecken“ hat sich aus der Umfrage nicht ergeben», teilte Schuhart mit.
Auch Rückzug der Länder zwingt zu neuen Ideen
Die Überlegungen stehen zudem im Zusammenhang mit der Entscheidung der Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt, ihre Finanzhilfen für die Flughafenholding schrittweise zurückzufahren. Ab 2030 soll die MFAG grundsätzlich ohne Landesgelder auskommen. Diese Entscheidung war im Januar verkündet worden.
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