Die ostdeutsche Wirtschaft erholt sich nach Einschätzung des Dresdner Ifo-Instituts allmählich. Bei ihrer Sommer-Prognose sahen die Wissenschaftler den konjunkturellen Tiefpunkt durchschritten. Für Ostdeutschland wird in diesem Jahr ein Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent vorausgesagt, für das kommende Jahr von 1,3 Prozent.
Den Schub begründen die Ifo-Forscher vor allem mit den geplanten fiskalischen Maßnahmen der Bundesregierung, auch wenn sie in Ostdeutschland (mit Berlin) wegen struktureller Besonderheiten geringer ausfallen würden als in den westdeutschen Bundesländern, hieß es. Impulse werden vor allem für das Baugewerbe und Dienstleister erwartet.