Die sächsische CDU-Spitze hat im Schulterschluss mit dem Landesbauernverband harsche Kritik an der Politik der Ampel- Koalition im Bund geübt. «Die Landwirtschaftspolitik der Ampel ist exemplarisch für die schlechte Arbeit dieser Bundesregierung. Wer heimische Lebensmittel will, darf den landwirtschaftlichen Betrieben nicht immer mehr aufbürden», erklärte Ministerpräsident und CDU- Landeschef Michael Kretschmer am Samstag nach einem Treffen mit Verbandschef Torsten Krawczyk. Die sächsische Union stehe deshalb an der Seite der Landwirte und unterstütze ihre Forderung, dass mit immer mehr Belastungen Schluss sein muss.
«Es braucht endlich wieder einen Fokus auf Wachstum und nicht auf Lieblingsprojekte der Ampelparteien. Das bedeutet bezahlbare Energie, eine starke Soziale Marktwirtschaft, mehr Freiheit und gesunden Menschenverstand bei politischen Entscheidungen», betonte Kretschmer. Ein «erratischer Politikstil» der Ampel-Koalition habe zu viel Unsicherheit und Verärgerung in Deutschland geführt. «Die Bundesregierung trifft immer neue falsche Entscheidungen und sorgt so für immer mehr Unmut bei den Menschen. In einer Phase der schwächelnden Konjunktur die Steuern zu erhöhen, ist Gift für die Wirtschaft.»