Die Nachverfolgung von Kontakten Corona-Infizierter in Fußballstadien oder anderswo soll schon bald mit einer App aus Dresden erleichtert werden. Das Projekt «pass4all» des gleichnamigen Start-ups befinde sich in der abschließenden Testphase und soll ab dem 1. September kostenlos in den App-Stores zum Download verfügbar sein, teilte das Unternehmen mit. Der Nutzer muss sich einmalig registrieren und kann dann anonymisiert Stadien, Kirchen, Konzerte oder andere Veranstaltungen besuchen.
«Personalisierte Eintrittskarten oder handgeschriebene Listen, deren Datenschutzkonformität oft fraglich ist, werden mit «pass4all» nicht mehr notwendig sein», hieß es. Die Anonymität der Gäste bleibe gewahrt, eine Fälschungssicherung sorge für einen sicheren Check-in. Die Daten würden schon auf dem Handy des Nutzers verschlüsselt und den Gesundheitsämtern schnell und direkt übermittelt - gefiltert nach Ort, Zeit, Areal, Reihe und Sitzplatz. Im Falle einer Infektion könne eine Kette so effektiv nachverfolgt werden.