Der Leipziger Fußballprofi Willi Orban hat seine Stammzellenspende gut überstanden. «Ich habe keine Nebenwirkungen gespürt, alles ist komplikationsfrei verlaufen», sagte der Abwehrspieler des Bundesligisten RB Leipzig der «Bild am Sonntag». Bei seiner Spende sei auch die nötige Anzahl an Stammzellen erreicht worden. «Das ist ja auch immer die Frage: Wie viele Zellen mobilisiert der Körper? Wir waren erfolgreich», erklärte Orban.
Der ungarische Nationalspieler hatte am vergangenen Mittwoch in Dresden Stammzellen gespendet. Zuvor war er mit speziellen Spritzen darauf vorbereitet worden. Orban ist seit 2017 in der Datenbank der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) erfasst, nachdem sich das Leipziger Team im Rahmen einer Aktion registrieren ließ.
«Ich saß die Maximalanzahl von fünf Stunden an der Maschine, bei manchen dauert es auch nur zwei. Aber es war nicht unangenehm», sagte Orban. Er habe viel nachgefragt und sich umfassend informiert. «Wenn man sieht, was man mit wenig Aufwand bewirken kann, ist es ein No-Brainer», sagte der 30-Jährige.