Ein Sportpsychologe und die Rückendeckung von Bundestrainer Christian Wück haben Nationalspielerin Sjoeke Nüsken aus ihrer Krise beim FC Chelsea herausgeholfen. «Es war nicht immer eine einfache Phase, ehrlich gesagt», räumte die 25 Jahre alte Mittelfeldspielerin vor dem ersten WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußballerinnen an diesem Dienstag (17.45 Uhr/ARD) in Dresden gegen Slowenien ein.
«Hab‘ Spaß, weil Fußball einfach Spaß macht - das habe ich mir immer wieder in den Kopf gerufen. Ich habe weiter an mir gearbeitet und bin einfach froh, dass ich wieder spielen darf», sagte Nüsken zu ihrer Situation in London.
Das Nationalteam will gegen Slowenien den ersten Schritt Richtung WM 2027 in Brasilien machen. Bereits am Samstag (18.00 Uhr/ZDF) geht es in Stavanger gegen Norwegen weiter. Dritter Gruppengegner ist Österreich.
«Das ist eine Führungsqualität»
Bei Bundestrainer Wück war Nüsken immer gesetzt. «Vor allem würde ich sagen, dass ich eine Spielerin bin, die Verantwortung auf dem Platz übernimmt. Ich glaube, ich bin relativ gut darin zu erkennen, woran es eventuell in schwierigen Situationen hapert», sagte die in Hamm geborene Spielerin. «Ich glaube schon, dass ich aus dem Mittelfeld heraus viel erkennen kann und das, was ich sehe, weiter gebe. Das ist eine Führungsqualität, die ich mir erarbeitet habe und die ich weiter in die Nationalmannschaft einbringen möchte.»