Dynamo Dresden hat fristgerecht Einspruch gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts bezüglich der Sanktionen nach den Ausschreitungen im Zweitliga-Spiel gegen Hertha BSC eingelegt. Im nächsten Schritt wird die Verhandlung am Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes geführt.
«Nach Rücksprache mit den Gremien haben wir uns bewusst für diesen Schritt entschieden. Die Verfahrensweise der Verhandlung in Frankfurt entsprach nicht dem, was wir uns als Verein erhofft hatten. Wir sind zuversichtlich, vor dem DFB-Bundesgericht in einer neuen Verhandlungsrunde eine bessere Möglichkeit zu erhalten, Gehör für unsere Argumente zu finden», sagte Dynamo-Geschäftsführer Stephan Zimmermann in einer Vereinsmitteilung.
Beim 1:0-Sieg der Hertha in Dresden am 4. April war es unter anderem zu massivem Einsatz von Pyrotechnik und im Innenraum zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei musste eingreifen, das Spiel war lange unterbrochen. Zahlreiche Personen wurden verletzt.