Der Deutsche Fußball-Bund sieht derzeit keine Lösung in Sicht, um die Aufstiegsregelung für die nordostdeutschen Regionalligisten zu ändern. «Der entscheidende Punkt ist jedoch, ob die Vereine und Verbände gemeinsam auf der vierten Spielklassenebene Lösungen finden», sagte Manuel Hartmann, Geschäftsführer Spielbetriebe beim DFB, in einem MDR-Interview. Dafür müsse es eine grundsätzliche Bereitschaft von allen Beteiligten geben, zu einer Lösung zu kommen.
«Das ist für uns momentan nicht absehbar, weil wir jetzt die Perspektive aus dem Nordosten gehört haben.» Er ergänzte: «Für eine Lösungsfindung bedarf es natürlich noch von mehr Parteien.»
In der Vorwoche hatten 17 der 18 NOFV-Club einen neuen Vorstoß gemacht, um einen Direktaufsteiger in die dritte Liga zu bekommen. Unter dem Motto «Aufstiegsreform 2025 - #meistermüssenaufsteigen#» wollen sie dem Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV) Handlungsvorschläge für einen Antrag auf dem DFB-Bundestag im September mit an die Hand geben.