Die sächsischen Linken haben einen Plan zur Bekämpfung von Einsamkeit vorgestellt. «Gesellschaften mit gutem sozialem Zusammenhalt sind freundlicher, friedlicher, produktiver und offener für Innovationen. Es ist eine wichtige politische Aufgabe, Angebote zu machen, damit niemand einsam sein muss, der das nicht sein will», begründete die Partei ihr Anliegen. Das käme vor allem älteren Menschen zugute, doch auch in jüngeren Altersschichten sei Einsamkeit ein Problem.
«Vor nicht allzu langer Zeit war Einsamkeit ein kleineres Problem als heute. Doch die letzten Jahrzehnte haben es gerade in Ostdeutschland vergrößert, vor allem für ältere Menschen», sagte Parteichefin Susanne Schaper der Deutschen Presse-Agentur. «Wer Probleme hatte oder hat, den Lebensunterhalt abzusichern, wird seltener eine Familie gründen. Wer keine Kinder hat, hat im Alter keine Enkelkinder.» Viele Familien mit Kindern seien getrennt worden, als der Nachwuchs wegen der Arbeit in die Großstadt oder gen Westen ziehen musste.