Cornelia Gröschel und Martin Brambach wünschen sich nach dem Ausstieg von Karin Hanczewski wieder Verstärkung im Dresdner «Tatort»-Ermittlerteam. «Es wäre schön, wenn jemand Neues käme», sagte Gröschel am Donnerstag am Set einer neuen Folge der ARD-Krimireihe mit dem Arbeitstitel «Schwesternliebe» in Dresden. Und ihr Schauspielerkollege Martin Brambach sagte, er sei einerseits traurig, weil ihn viel mit Karin Hanczewski verbinde. Andererseits sei die Arbeit als Duo etwas Neues und er könne mehr machen, wie er es sich für seine Figur, den Kommissariatsleiter Bernd Michael Schnabel, gewünscht habe.
In dem neuen Fall, der Anfang 2026 ausgestrahlt werden soll, ermitteln die Kommissare Schnabel und Winkler zum ersten Mal nur zu zweit, der Platz ihrer früheren Kollegin bleibt nach Angaben des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) vorerst unbesetzt.
Cornelia Gröschel hätte gern wieder eine konträre Person an der Seite von Kommissarin Leonie Winkler, deren Rolle sie spielt. «Ich habe mit Schnabel ja schon jemanden, der immer versucht, sich an die Regeln zu halten», sagte die Schauspielerin, die seit fast drei Jahren wieder in ihrer Heimatstadt Dresden lebt.