Sachsen verzeichnet niedrigste Geburtenrate Deutschlands
Die durchschnittliche Zahl der Kinder, die Frauen im gebärfähigen Alter in Sachsen zur Welt bringen, ist erneut gesunken. Der als Geburtenrate bezeichnete Wert betrug im vergangenen Jahr 1,16 Kinder je Frau, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Jahr zuvor hatte er noch bei 1,22 gelegen. Damit erreicht Sachsen den niedrigsten Wert seit 1998. Bundesweit lag die Geburtenrate 2025 bei durchschnittlich 1,32 Kindern je Frau und sank damit das dritte Jahr in Folge. Noch niedriger war sie zuletzt Mitte der 1990er Jahre. Auch insgesamt bekamen Frauen in den ostdeutschen Flächenländern mit durchschnittlich 1,22 Kindern je Frau weniger Kinder als in den westdeutschen Flächenländern (1,34). Die höchste Geburtenrate im Osten verzeichnete Brandenburg mit 1,30 Kindern je Frau. Nach Angaben der Statistiker ist die Zahl der Geburten deutschlandweit auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit gefallen. Als Grund nennen sie unter anderem die vergleichsweise kleine Generation der heute potenziellen Eltern. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenUnterschiede zwischen Ost und West