Nach gescheiterten Sondierungsgesprächen zur Bildung eines Dreier-Bündnisses aus CDU, BSW und SPD ist offen, wie es bei der Regierungsbildung in Sachsen weitergeht. Am Mittwoch hatte das Bündnis Sahra Wagenknecht die Gespräche abgebrochen und für gescheitert erklärt.
Zu groß waren die Differenzen bei zentralen Themen wie der Friedensfrage, der Migrationspolitik und den Finanzen. Der Plan einer sogenannten Brombeer-Koalition, wie sie auch in Thüringen und Brandenburg angestrebt wird, ist damit geplatzt. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und SPD-Chef Henning Homann gaben BSW-Namensgeberin Sahra Wagenknecht die Schuld.