Berlin will gemeinsam mit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein Olympische Spiele und Paralympics nach Deutschland holen. Vorgestellt wird die Bewerbung am kommenden Dienstag (14.00 Uhr) im Berliner Olympiastadion.
Es steht nicht fest, für welches Jahr das Konzept mit dem Titel «Berlin+» sein soll. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), dem die Bewerbung vorgelegt wird, will dies abhängig von den Entscheidungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) machen. Infrage kommen 2036, 2040 sowie 2044. «Deutschland muss ready sein, wenn Europa gefragt wird», hatte Michael Mronz, Mitglied des IOC und des DOSB-Präsidiums, vor wenigen Wochen gesagt.
Berlins Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) zeigte sich im rbb Inforadio flexibel. «Wir haben das offen gelassen. Wir sind auch bereit für 40 und 44», sagte sie. Die Politikerin verwies auf die vielen bereits vorhandenen Sportstätten der Partner. «Das macht Nachhaltigkeit aus», sagte sie. Auch NRW werde bei den Reitwettbewerben eine Rolle spielen. «Kiel und Warnemünde haben tolle Segelreviere», so Spranger, die neben der Hauptstadt auch die Standorte Leipzig und Brandenburg an der Havel lobte.