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AfD setzt im Wahlkampf auf Image als Anti-Verbotspartei

Tino Chrupalla (l-r), Beatrix von Storch und Jörg Meuthen nehmen am Bundesparteitag der AfD in Dresden teil. Foto: Kay Nietfeld/dpa
Tino Chrupalla (l-r), Beatrix von Storch und Jörg Meuthen nehmen am Bundesparteitag der AfD in Dresden teil. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Die AfD hat sich selbst dafür gefeiert, dass sie inmitten der dritten Corona-Welle einen Präsenzparteitag mit mehreren Hundert Delegierten veranstaltet. Die AfD wolle «zeigen, dass diese Verbotsorgien, dieses Einsperren, diesen Lockdown-Wahnsinn, dass es all das nicht braucht, wenn man den Menschen vertraut», sagte der Vorsitzende Jörg Meuthen am Samstag zur Eröffnung eines Bundesparteitages in Dresden. Ziel der zweitägigen Veranstaltung auf dem Messegelände ist die Verabschiedung eines Programms für die Bundestagswahl am 26. September.

Die AfD geht mit dem Slogan «Deutschland. Aber normal» in den Wahlkampf. Diese «Normalität» sei in den vergangenen 16 Jahren von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den regierenden Parteien zerstört worden, sagte Meuthen, «begleitet von sozialistischen Oppositionsparteien wie den sogenannten «Grünen» und den Linken, denen diese Zerstörung sogar noch nicht weit und nicht schnell genug geht». Meuthen zitierte zudem den Slogan der CDU aus dem Bundestagswahlkampf 1976: «Freiheit statt Sozialismus». Heute stehe die AfD für Freiheit, die Grünen stünden für Sozialismus, sagte Meuthen, der die Partei gemeinsam mit dem sächsischen Bundestagsabgeordneten Tino Chrupalla führt.

Anders als auf dem Parteitag im nordrhein-westfälischen Kalkar im vergangenen November ging Meuthen diesmal nicht auf die internen Rivalitäten und Richtungskämpfe in der Partei ein.

Bundesparteitag

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH