Im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag kommen am Mittwoch, 3.6., Vertreter aus Politik, Verwaltung und der Geoinformationsbranche zum ersten Czech-German Geospatial Meeting zusammen. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung mit. Die gemeinsame Veranstaltung von Sachsen und Hamburg widmet sich der Frage, wie digitale Zwillinge als Schlüsseltechnologie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärken und nachhaltige Entwicklung in Europa fördern können.
Staatssekretär Sören Trillenberg betonte die strategische Bedeutung des Digitalen Zwillings Sachsen: „Er soll ein landesweites digitales Abbild unseres Freistaates schaffen – eines, das Stadt und Land verbindet und Planungen der Kommunen unterstützt." Anwendungsfelder seien unter anderem Genehmigungsverfahren für erneuerbare Energien, Mobilität und Hochwasserschutz. GeoSN-Präsident Ronny Zienert ergänzte: „Ob Hochwasserschutz, Infrastruktur oder Stadtentwicklung – überall dort, wo Regionen zusammenrücken, braucht es verlässliche Koordinaten und gemeinsame digitale Grundlagen."