Plzeňský Prazdroj hat im vergangenen Jahr 1,82 Millionen Hektoliter Bier ins Ausland exportiert – ein Rückgang von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das teilte das Unternehmen mit. Als Ursachen nennt Generaldirektor Michal Mrowiec die weltweite Abkühlung beim Bierkonsum sowie Wettereinflüsse. „In den wichtigsten Exportmärkten beobachten wir eine ähnliche Stimmung wie in Tschechien. Sowohl wirtschaftliche Faktoren als auch veränderte Konsumtrends beeinflussen den Absatz", sagte Mrowiec.
Besonders stark betroffen waren die wichtigsten Exportdestinationen: Die Slowakei – größter Exportmarkt des Unternehmens – verzeichnete ein Minus von knapp sechs Prozent, Polen von vier Prozent und Südkorea sogar von 15 Prozent. Trotz des allgemeinen Rückgangs bleibt Prazdroj der größte Exporteur tschechischen Biers und liefert in rund 50 Länder weltweit – darunter die Philippinen, Singapur, Island und die Mongolei. Ein Lichtblick war Japan: Dank eines Erfolgs beim dortigen Weltausstellungsauftritt stieg der Export in das Land um 38 Prozent.