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Großbrand in Zlín: Löscharbeiten dauern weiter an

Großbrand in Zlín: Löscharbeiten dauern weiter an
Auch mehrere Tage nach dem Großbrand in einem Hochhaus im ehemaligen Baťa-Areal in Zlín löscht die Feuerwehr weiterhin Glutnester. Foto: HZS Zlínského kraje, Facebook
Von: News aus Tschechien
Mehrere Tage nach dem Großbrand eines Hochhauses im ehemaligen Baťa-Areal in Zlín dauern die Löscharbeiten weiter an. Die Feuerwehr rechnet damit, dass der Einsatz noch mehrere Tage andauern wird.

Die Feuerwehr setzt ihre Arbeiten nach dem verheerenden Brand eines Hochhauses im ehemaligen Baťa-Industrieareal in Zlín fort. Das teilte die Nachrichtenagentur ČTK mit. Das Gebäude kann deshalb vorerst noch nicht an den Eigentümer übergeben werden.

Im Inneren der Brandruine herrschen weiterhin hohe Temperaturen. Sechs Feuerwehreinheiten löschen und kühlen die Trümmer mit Wasser, um verbliebene Glutnester zu beseitigen. Wie lange die Arbeiten noch dauern werden, lässt sich derzeit nicht abschätzen. Nach Angaben der Feuerwehr könnte sich der Einsatz noch über mehrere Tage oder sogar eine Woche hinziehen.

Einige Straßen rund um das Brandobjekt wurden inzwischen wieder freigegeben. Gesperrt bleiben jedoch die Vavrečkova-Straße, die Sedmdesátá-Straße sowie das Hlavničkovo-Ufer, da von dort weiterhin Löschwasser aus dem Fluss Dřevnice entnommen wird. Anwohner werden vorsorglich weiterhin gebeten, die Fenster geschlossen zu halten.

Die Brandursache ist weiterhin unklar. Kriminalpolizei und Brandermittler untersuchen den Fall wegen des Verdachts der fahrlässigen Herbeiführung einer Gemeingefahr. Im Falle einer Verurteilung drohen bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe.

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Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei den Ermittlungen. Gesucht werden Fotos, Videos oder Augenzeugenberichte, die die Zeit unmittelbar vor dem Brandausbruch oder die ersten Rauch- und Flammenentwicklungen zeigen. Die Feuerwehr ist unter der Telefonnummer 950 670 313 oder per E-Mail unter david.polcak@hzscr.cz erreichbar.

Das Feuer war am Morgen des 9. Juli im neunten Stock des elfgeschossigen Gebäudes vermutlich in einem Schuhlager ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich rasch auf weitere Etagen und das Dach aus. Noch am selben Tag stürzte das Gebäude an zwei Stellen teilweise ein. Verletzt wurde nach Angaben der Einsatzkräfte niemand.

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