Die tschechische Armee hat auf der Panzerbasis Přáslavice in der Region Olmütz den letzten von 42 Leopard-2A4-Kampfpanzern übernommen. Das teilte Verteidigungsminister Jaromír Zůna mit. Damit ist der vor vier Jahren begonnene Übergang von sowjetischen T-72-Panzern auf moderne westliche Technik abgeschlossen. „Wir haben die Armee mit qualitativ hochwertiger und zuverlässiger Technik ausgestattet, die den Anforderungen des modernen Gefechtsfelds wesentlich besser entspricht", sagte Zůna.
Tschechien hatte zunächst 28 Leopard 2A4 sowie zwei Bergepanzer Büffel 3 als Schenkung von Deutschland als Anerkennung für die militärische Unterstützung der Ukraine erhalten. Im Dezember 2024 schloss das Verteidigungsministerium zusätzlich einen Kaufvertrag über 14 weitere 2A4-Panzer mit der Firma Rheinmetall Landsysteme für 3,98 Milliarden Kronen ohne Mehrwertsteuer. Von 2028 bis 2030 sollen zudem 44 Panzer der neuesten Version Leopard 2A8 beschafft werden – inklusive Anpassungen für die tschechische Armee für insgesamt 34,25 Milliarden Kronen.