Škoda Auto hat im ersten Halbjahr 2026 einen historischen Erfolg auf dem deutschen Automarkt erzielt. Das teilte das Unternehmen mit. Erstmals nach einer vollständigen ersten Jahreshälfte belegt der tschechische Hersteller Platz zwei der meistzugelassenen Automarken in Deutschland – hinter Volkswagen und vor BMW sowie Mercedes-Benz. Von Januar bis Juni wurden 128.218 neue Škoda-Fahrzeuge zugelassen, ein Plus von 17,6 Prozent beziehungsweise 19.222 Einheiten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil stieg auf 8,6 Prozent. Der deutsche Gesamtmarkt legte im gleichen Zeitraum nur um 5,8 Prozent zu.
„Dass Škoda jetzt auch zum ersten Mal nach einem ersten Halbjahr die zweitbeliebteste Marke in Deutschland ist, darauf können wir alle sehr stolz sein”, sagte Frank Barwasser, Sprecher der Geschäftsführung von Škoda Auto Deutschland. Das Wachstum erstrecke sich über alle Antriebsarten – von batterieelektrischen Fahrzeugen über Plug-in-Hybride bis zu Verbrennungsmotoren.
Besonders die Elektromodelle Elroq und Enyaq tragen laut Unternehmen maßgeblich zum Erfolg bei. Im Bereich der vollelektrischen Fahrzeuge sieht sich Škoda weiterhin auf Platz zwei der deutschen Zulassungsstatistik. Für die zweite Jahreshälfte plant Škoda den Ausbau des Elektroangebots: Mit den neuen Modellen Epiq und Peaq soll das vollelektrische Portfolio verdoppelt werden.