Fast die Hälfte des in der Europäischen Union erzeugten Stroms stammt inzwischen aus erneuerbaren Energien. Das geht aus aktuellen Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat für das erste Quartal 2026 hervor.
Demnach wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 45,5 Prozent des Stroms in der EU aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag der Anteil noch bei 42,7 Prozent.
Tschechien bildet dabei das Schlusslicht unter den EU-Mitgliedstaaten. Lediglich 12,7 Prozent der Stromerzeugung stammen dort aus erneuerbaren Energien. Knapp davor liegt Malta mit 13 Prozent, die Slowakei erreicht einen Anteil von 17,2 Prozent.
Spitzenreiter ist Dänemark, wo 90 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden. Den größten Beitrag liefert dort die Windenergie. Auf Rang zwei folgt Portugal mit einem Anteil von 82,9 Prozent, der überwiegend auf Wasserkraft zurückgeht. Litauen belegt mit 75,7 Prozent den dritten Platz und setzt ebenfalls vor allem auf Windkraft.