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Prager Wolkenkratzer Top Tower erhält Baugenehmigung

Prager Wolkenkratzer Top Tower erhält Baugenehmigung
Der geplante Top Tower in Prag-Nové Butovice soll mit 126 Metern Tschechiens höchstes Gebäude werden – das Wahrzeichen der Konstruktion ist ein an ein Schiffswrack erinnerndes Kunstwerk von David Černý. Foto: Trigema
Von: News aus Tschechien
Das Bauprojekt Top Tower in Prag-Nové Butovice hat die Baugenehmigung erhalten. Mit 126 Metern soll der Wolkenkratzer nach seiner Fertigstellung das höchste Gebäude Tschechiens werden – gekrönt von einer Wrackkonstruktion des Künstlers David Černý.

Das Bauprojekt Top Tower in Prag-Nové Butovice hat vom Bezirksamt Prag 13 die Baugenehmigung erhalten. Das bestätigte Bezirkssprecherin Lucie Steinerová gegenüber der Nachrichtenagentur ČTK. Der Wolkenkratzer soll nach seiner Fertigstellung mit 126 Metern das höchste Gebäude Tschechiens werden – und damit den bisherigen Titelhalter, den 111 Meter hohen AZ Tower in Brünn, ablösen. Wann mit dem Bau begonnen wird, hängt laut Steinerová noch vom weiteren Verfahren beim Bauamt ab.

Das Gebäude wird laut Baugenehmigung 44 Stockwerke umfassen – 37 oberirdische und sieben unterirdische. Im Untergeschoss entstehen 250 Parkplätze und technische Anlagen. Im Erdgeschoss und im ersten Kellergeschoss sind Gewerbeflächen, Cafés und ein Empfangsbereich vorgesehen, darüber Büros, ein Multifunktionssaal und eine Dachterrasse. In den oberen Stockwerken soll geteiltes Wohnen mit kleineren Einheiten und Gemeinschaftsflächen entstehen, im obersten Stockwerk eine Aussichtsplattform, ein Café und eine Luxuswohnung.

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Das architektonische Markenzeichen des Turms ist eine Konstruktion, die an ein Schiffswrack erinnert und sich an das Hochhaus lehnt. Entworfen wurde sie von Architekt Tomáš Císař und Künstler David Černý. Das Wrack-Element soll rund zehn Meter höher sein als das Gebäude selbst und einen neuen Orientierungspunkt für das Viertel schaffen. Das Projekt war von Trigema bereits 2019 vorgestellt worden, den notwendigen Bebauungsplan beschloss der Prager Stadtrat im vergangenen Jahr. Als Beitrag an die Stadt und den Bezirk verpflichtete sich der Investor zu Leistungen im Wert von 75,7 Millionen Kronen – darunter die Revitalisierung von Unterführungen, neue Aufzüge und ein öffentlicher Platz.

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