Ein Dresdner schildert im Verkehrsmuseum, wie seine ältere Nachbarin früher in zehn Minuten beim Bäcker war und heute für die Nahversorgung deutlich weitere Wege zurücklegen muss. Die Geschichte aus Altgorbitz trifft einen Punkt, mit dem sich Dresden längst beschäftigt: Wie bleiben Einkaufen, Arzt, Schule, Freizeit und öffentlicher Verkehr ohne Auto schnell erreichbar? Hinter der sogenannten 15-Minuten-Stadt steckt dabei weniger eine neue Erfindung als ein altes Prinzip.
Hausdächer begrünen, Brachen bepflanzen, frisches Gemüse ums Eck ernten: Dresdner Forscher haben gemeinsam mit Kollegen aus den Niederlanden berechnet, wie viel Gemüse europäische Städte selbst produzieren könnten. Das ist mehr als gedacht.
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