Menschen mit Beeinträchtigung werden beim Palais Sommer aktiv
Die Diakonie Dresden und der Palais Sommer gehen neue Wege in Sachen Inklusion. Ab sofort arbeiten beide Partner strategisch zusammen, um Menschen mit Beeinträchtigung aktiv am Festivalleben teilhaben zu lassen – auf der Bühne und im Festivalteam. Die Vereinbarung wurde am 22. Mai im inklusiven Begegnungszentrum ABZ (Am Besten Zusammen) unterzeichnet.
Das ABZ ist ein inklusives Begegnungs- und Beratungszentrum der Diakonie Dresden. Hier entstehen kreative Formate, in denen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam aktiv werden. Das Ziel: Teilhabe, Austausch und kulturelle Vielfalt für alle.
„Inklusion bedeutet, dass alle dazugehören – auch auf der Bühne und im Festivalbetrieb. Mit dieser Partnerschaft zeigen wir, dass Vielfalt eine Bereicherung für alle ist“, sagt Thomas Slesazeck, Geschäftsführer der Diakonie Dresden.
Auch Jörg Polenz, Geschäftsführer des Palais Sommer, unterstreicht die gemeinsame Vision: „Der Palais Sommer steht für Offenheit, Begegnung und Kultur für alle. Gemeinsam mit der Diakonie Dresden gehen wir nun den nächsten Schritt in Richtung gelebter Inklusion.“
Mitarbeit im Festival-Team
Beschäftigte aus den Wichern-Werkstätten Freital der Diakonie Dresden verstärken in diesem Jahr das Team des Palais Sommer. Die Werkstätten fördern die Begabungen und Fähigkeiten von Menschen mit Behinderung und ermöglichen ihnen ein selbstbestimmtes Leben. Die Mitarbeitenden übernehmen beim Festival einfache, aber wichtige Aufgaben – etwa beim Einlass, an der Tombola, in der Comuneo-Lounge oder im Gastronomiebereich. Die Einsätze erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Stammteam und fördern echte Teilhabe im Festivalalltag.
Inklusive Projekte auf der Festivalbühne
