Mit fünf Meisterwerken von Johannes Vermeer (1632-1675) aus Berlin, Dresden und Frankfurt bereitet sich das Rijksmuseum in Amsterdam auf «die größte Werkschau aller Zeiten» mit Arbeiten des Malers aus Delft vor.
Für «Vermeer» werden in der Berliner Gemäldegalerie «Das Glas Wein» (ca. 1659–61) und die «Junge Dame mit Perlenhalsband» (ca. 1662–64) auf den Weg gebracht, die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden
verpackt «Bei der Kupplerin» (1656) und «Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster» (ca. 1657–58), das Städel Museum in Frankfurt am Main steuert «Der Geograph» (1669) bei.
Den vom 10. Februar bis 4. Juni in Amsterdam erwarteten Andrang will das Museum mit Zeitslots regulieren. «Wir möchten, dass es schön wird», sagte Kurator Gregor Weber der dpa in Berlin. Vor den häufig kleinformatigen Bildern Vermeers sollten größere Menschentrauben vermieden werden.
Das Museum kalkuliert mit rund einer halben Million Interessierten. Bei der Schau mit späten Werken Rembrandts vor sieben Jahren sei es mit 525.000 Besucherinnen und Besuchern schon «sehr voll» gewesen.