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Zittau bewirbt sich um die Sächsische Landesgartenschau 2032

Zittau bewirbt sich um die Sächsische Landesgartenschau 2032
Oberbürgermeister Thomas Zenker mit Susanne Mannschott, Geschäftsführerin der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft mbH und den Fraktionsvorsitzenden des Zittauer Stadtrates. (v.l.n.r.) Dietrich Glaubitz (CDU), Matthias Weber (Zkm), Susanne Mannschott, Oberbürgermeister Zenker, Matthias Böhm (ZBZ), Jörg Domsgen (AfD), Prof. Dr.-Ing. Thomas Kurze (Freie Wähler) Foto: Stadtverwaltung Zittau
Mit GreenZitty und dem Konzept „Lost & Found“ will Zittau die Landesgartenschau 2032 als Impuls für Klimaanpassung, Stadtentwicklung und neue wirtschaftliche Perspektiven nutzen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Blumen und Gärten, sondern auch dauerhafte Verbesserungen für Stadt, Wissenschaft und Wirtschaft.

Zittau reicht Bewerbung für die Landesgartenschau 2032 ein

Die Große Kreisstadt Zittau hat ihre Bewerbung um die Ausrichtung der Sächsischen Landesgartenschau 2032 fristgerecht beim zuständigen sächsischen Staatsministerium eingereicht. Damit ist ein mehrjähriger Vorbereitungsprozess an einen wichtigen Punkt gelangt. Die Stadt verfolgt dabei einen Ansatz, der weit über das klassische Format einer Gartenschau hinausgeht.

GreenZitty verbindet Gartenkultur mit Stadtentwicklung

Unter dem Leitbild GreenZitty soll die Landesgartenschau 2032 ein Motor für eine klimaangepasste, lebenswerte und wirtschaftlich zukunftsfähige Stadt werden. Das Ausstellungskonzept „Lost & Found“ setzt auf das Wiederentdecken vorhandener Potenziale: historische Stadträume, ehemalige Industrieflächen, Brachen, Grünanlagen und Gewässerräume sollen neu gedacht und langfristig aufgewertet werden.

Oberbürgermeister Thomas Zenker betont, dass es der Stadt nicht nur um ein Veranstaltungsjahr gehe. Entscheidend sei, was nach 2032 bleibe: eine robustere, attraktivere und zukunftsfähige Stadt mit neuen Perspektiven für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen.

Vier Stadtbereiche als gemeinsames Zukunftsmodell

Das Zittauer Konzept verknüpft vier räumliche Schwerpunkte miteinander: die historische Innenstadt mit dem Grünen Ring als GreenCity, den Hochschulstandort GreenCampus, einen nachhaltigen Gewerbestandort in Zittau-Ost als GreenWork sowie das Mandautal als GreenRiver. So entsteht eine zusammenhängende Stadtlandschaft, in der Gartenkultur, Klimaanpassung, Forschung und wirtschaftliche Entwicklung ineinandergreifen.

Besonders wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Neue Lösungen für den Umgang mit Hitze, Trockenheit und Starkregen sollen nicht nur präsentiert, sondern auch praktisch erprobt werden.

Breite Unterstützung und Blick über 2032 hinaus

Rückhalt erhält die Bewerbung durch das von Zenker berufene Kuratorium zur Landesgartenschau 2032. Bei seiner zweiten Sitzung bestätigten die Mitglieder ihre Unterstützung und sehen in dem Vorhaben auch die Chance, die Landesgartenschau um Themen wie Wissenschaft, Innovation und nachhaltige Stadtentwicklung zu erweitern.

Die Bewerbung versteht sich als Teil einer langfristigen Strategie. Investitionen sollen möglichst dauerhaft wirken und der Stadtgesellschaft auch nach dem Veranstaltungsjahr nutzen. Mit der Einreichung liegt Zittaus Bewerbung nun beim Freistaat Sachsen zur Prüfung vor. Noch in diesem Jahr soll die Entscheidung fallen, welche Stadt den Zuschlag erhält.