Die Zahl der Organspenden in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Insgesamt wurden 343 Organe gespendet – etwas weniger als im Vorjahr mit 351 Organen, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) mitteilte. Auch bundesweit stagnieren die Zahlen: 2.854 Organe wurden 2024 gespendet, drei weniger als 2023.
Etwa 130 Menschen spendeten in den drei Bundesländern nach ihrem Tod Organe – vier mehr als im Vorjahr. Spitzenreiter war Sachsen mit 72 Spendern, gefolgt von Thüringen mit 36. In Sachsen-Anhalt spendeten 22 Menschen Organe postmortal. Gleichzeitig stieg die Zahl der Transplantationen in der Region im Vergleich zu 2023 um 17 auf 306. Im Bundesländervergleich liegt die Region Ost damit im Mittelfeld.