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Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen steigt: Dresden über 35

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Sachsen bleibt eines der Bundesländer mit dem geringsten Corona-Infektionsgeschehen. Allerdings nimmt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weiter zu. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag mit 20,3 aus, nach 19,7 am Sonntag und 18,5 am Samstag. Demnach kamen 43 Neuinfektionen hinzu, aber kein neuer Todesfall. An Wochenenden wird allerdings weniger getestet und gemeldet. Im Vergleich der Bundesländer hat der Freistaat weiter den zweitniedrigsten Inzidenzwert nach Sachsen-Anhalt (15,0).

In der Landeshauptstadt Dresden liegt die Inzidenz nun bei 35,4 und damit knapp über der Marke von 35. Ab dieser Stufe gilt in mehr Bereichen die sogenannte 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet. Mittlerweile sind die Zahlen in allen Regionen und Großstädten wieder zweistellig. Am niedrigsten liegt die Inzidenz mit 10,4 im Landkreis Görlitz.

Auf den Intensivstationen der sächsischen Krankenhäuser wurden laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Montag (Stand: 8.34 Uhr) wie am Vortag 22 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt und 13 davon beatmet. Landesweit gibt es derzeit noch 123 freie Covid-spezifische Intensivbetten.

RKI-Übersicht Sachsen

Divi-Ländertabelle

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH