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Sachsen bleibt Negativ-Spitzenreiter bei Corona-Infektionen

Eine Lösung wird auf eine Testkassette eines Corona-Schnelltests aufgeträufelt. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Eine Lösung wird auf eine Testkassette eines Corona-Schnelltests aufgeträufelt. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Sachsen bleibt das Bundesland mit der höchsten Corona-Infektionsrate. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tages-Inzidenz am Dienstag mit 483,7 an. Das war etwas niedriger als am Montag, aber immer noch der höchste Wert aller Bundesländer. Bundesweit kletterte die Inzidenz auf 213,7 - so hoch wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden.

Laut RKI kamen 1545 neue Fälle in Sachsen dazu. Die höchste Inzidenz der 13 Regionen im Freistaat wies mit 864,2 der Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge aus. Das war nach dem Landkreis Miesbach in Bayern der bundesweit zweithöchste Wert. Der Landkreis Meißen liegt mit einem Wert von 723,5 ebenfalls unter den bundesweit zehn Landkreisen mit dem stärksten Infektionsgeschehen.

Nach RKI-Angaben wurden vier neue Todesfälle registriert. Damit sind seit Beginn der Pandemie 10.498 Corona-Patienten in Sachsen gestorben.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH