Sachsen erhöht das Tempo bei den Corona-Impfungen. Vor allem im besonders betroffenen Vogtland sollen sie schneller als bisher erfolgen. Am Mittwoch wurde in dem Landkreis ein zweites Impfzentrum eröffnet. Die Menschen dort können sich fortan nicht nur in Treuen, sondern auch in Plauen immunisieren lassen. «Wir wollen den Gebieten mit besonders hoher Inzidenz eine Hilfestellung geben, damit die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt und somit ein Überspringen auf andere Regionen verhindert werden kann», erklärte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD).
Sie bekräftigte noch einmal, dass in Kürze alle Einwohner des Vogtlandes im Alter ab 18 Jahren Anspruch auf eine Corona- Schutzimpfung haben und nicht nur der Personenkreis der sogenannten ersten Prioritätsgruppe. Auch die Hausärzte sollten dabei einbezogen werden.
Die Ministerin appellierte an die Menschen, sich bei den Impfzentren und Hausärzten für eine Impfung anzumelden und nicht einfach zu den Zentren zu kommen. Man wolle vor allem das Präparat von Astrazeneca verwenden. Auf einen genauen Termin wollte sich Köpping noch nicht festlegen. Sie rechnet damit, dass Sachsen bis zum Ende des zweiten Quartals 4,7 Millionen Impfdosen erhält.