Sachsen steuert für den Neubau des geplanten Mitteldeutschen Infektionsschutzzentrums in Leipzig 53,53 Millionen Euro bei. Der Großteil des Geldes, insgesamt 43,53 Millionen Euro, stamme aus Haushaltsmitteln, weitere 10 Millionen Euro gab das Kabinett aus dem Sachsenfonds für Infrastrukturvorhaben frei, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Mit anderen beteiligten Bundesländern sollen Finanzierungsvereinbarungen geschlossen werden. Das Zentrum solle 2032 fertig sein. Das Infektionsschutzzentrum soll am Klinikum St. Georg in Leipzig entstehen. Das Krankenhaus verfügt schon jetzt als einzige Einrichtung in Sachsen über eine Sonderisolierstation für Menschen mit lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten wie etwa Lungenpest oder Ebola. Durch den Neubau soll der Betrieb für die Zukunft gesichert werden. In dem Zentrum sollen auch Patienten aus anderen Bundesländern versorgt werden. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten