Nach drei Jahren Pause fand am Freitagabend der Dresdner Semperopernball in neuer Form wieder statt - unter dem Motto «Lasst uns tanzen». Anders als vor der Corona-Pandemie wurde der Anteil musikalischer Acts deutlich erhöht und die bisherigen Arien an Preisverleihungen auf ein Mindestmaß reduziert. Moderatorin Stephanie Stumph hatte das erneuerte Konzept gleich zu Beginn etwas salopp so angekündigt: «Es wird mehr getanzt und weniger gequatscht.»
Schon vor dem offiziellen Beginn versammelten sich vor der Oper viele Schaulustige, um beim Openairball einen Hauch des Glanzes mitzuerleben. Co-Moderator Tom Wlaschiha zählte 5000 Gäste und schwärmte vom Theaterplatz als größtem Tanzparkett der Welt.
Mit einer Breakdance-Einlage wurde der Taktstock dann von draußen tanzend in den Saal zu Dirigent Jonathan Darlington ans Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden befördert. Damit konnte es auch musikalisch losgehen.
Den Auftakt machte die Staatskapelle mit der Ouvertüre zu Mozarts Oper «Die Hochzeit des Figaro». Parallel dazu illuminierte draußen ein Feuerwerk den abendlichen Himmel über Dresden.