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Sonntagswanderung in guter Comuneo-Gemeinschaft

Comuneo Wanderung über ein Feld bei Boxberg (Bild: Thomas Wolf)
Comuneo Wanderung über ein Feld bei Boxberg (Bild: Thomas Wolf)

Zum ersten Comuneo Wandertag in 2024 kamen rund 50 Menschen und ein Hund. Bei sonnigem Wetter ging es rund 10 Kilometer vom Heidefriedhof zum "WALDMAX".

Den Palais Sommer kennen die meisten Menschen in Dresden, vielleicht auch das Team um den Initiator Jörg Polenz, den ich persönlich seit mittlerweile sechs Jahren kenne. Der Palais Sommer ist allerdings „nur“ das Jahreshighlight, bei dem über acht Wochen hinweg rund 200 kostenfreie Kulturveranstaltungen für Dresdnerinnen und Dresdner angeboten werden. Finanziert werden diese Veranstaltungen über Spenden, Partner und Sponsoren.

Unter dem Motto „Kultur für alle“ hat sich neben dem Palais Sommer ein Freundeskreis namens Comuneo entwickelt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, über das ganze Jahr hinweg Kulturevents anzubieten, unter anderem auch Wandertage. Einen solchen habe ich heute zum ersten Mal besucht. Kleiner Spoiler: Es war fantastisch.

Der heutige Sonntag machte seinem Namen alle Ehre, der Regen der letzten Tage war schnell vergessen. Knapp 50 Wanderfreunde und ein Hund namens Richard, ein Rhodesian Ridgeback, trafen sich am Heidefriedhof, um die etwas mehr als zehn Kilometer lange Runde zum Waldmax gemeinsam zu laufen.

Interessant war die große Altersspanne zwischen etwa 25 und 70 Jahren. Viele kamen allein, andere als Paar oder mit Freunden. Es war eine schöne Mischung und es ergaben sich anregende Gespräche. Eine wunderbare Möglichkeit, Menschen kennenzulernen und Gemeinschaft zu erleben. Die Runde selbst wurde dann eigentlich zur Nebensache; ich persönlich hatte auch völlig die Orientierung verloren.

Die Wanderung startete, wie gesagt, am Heidefriedhof. Erste Station war gleich zu Beginn der buddhistische Friedhof („Ort der Rückkehr“), auf dem sich gläubige Buddhisten schmucklos begraben lassen können. Gudrun, die Organisatorin der Comuneo-Wanderung, erklärte einige Hintergründe zum Friedhof und zum Buddhismus.

Weiter ging es dann zur sogenannten Blechburg, einem ehemaligen Aussichtsturm mit Aussichtsbastion am nördlichen Ende des Jägerbergs, von dem aus sich ein wunderschöner Blick über Dresden und Radebeul bietet. Anschließend führte der Weg zur Boxberger Dorfeiche und zum Transformatorenturm. Das nächste Ziel war die ehemalige Windmühle auf dem Galgenberg. Von dort aus war es dann nicht mehr weit bis zum „WALDMAX“, wo es Kaffee, Kuchen oder Currywurst mit Pommes und ein Radler gab.